Die Sommerferien stehen vor der Tür und die Wohnmobilsaison ist in vollem Gange. Vielleicht hast du deine Reise noch nicht ganz geplant oder spielst gerade erst mit dem Gedanken, mit einem Wohnmobil loszuziehen. Die gute Nachricht: Auch jetzt, mitten in der Hauptsaison, kannst du oft noch ein Wohnmobil mieten – wenn du schnell bist und weißt, worauf es ankommt. In diesem Blog liest du die wichtigsten Punkte, von Führerschein und Kaution bis Route und Hitze, damit du gut vorbereitet losfährst.

Kurz gesagt: worauf solltest du beim Wohnmobil mieten in der Hauptsaison achten?

Wenn du in der Hauptsaison noch ein Wohnmobil für die Sommerferien mieten möchtest, achte vor allem auf diese Punkte: sei schnell und buche direkt bei einem passenden Angebot, bleib flexibel bei deinen Daten und deinem Wohnmobilmodell, prüfe deinen Führerschein (ein normaler Führerschein der Klasse B reicht für Wohnmobile bis 3.500 kg), rechne mit einer Kaution und Versicherung und betrachte die Gesamtkosten statt nur den Tagespreis. Reserviere außerdem deine Campingplätze sofort, denn die sind mitten im Sommer schnell ausgebucht.

Im Folgenden arbeiten wir alle Punkte Schritt für Schritt aus.

1. Sei schnell – buche jetzt, solange es noch geht

Die Hauptsaison hat begonnen, die Zeit der monatelangen Vorausplanung ist also vorbei. Wenn du diesen Sommer noch mit einem Wohnmobil unterwegs sein willst, ist schnelles Handeln jetzt das Wichtigste. Die besten Wohnmobile und die beliebtesten Wochen sind als Erstes vergeben, also gilt: je früher du buchst, desto mehr Auswahl bleibt dir.

Drei Dinge erhöhen deine Chance auf ein Wohnmobil:

  • Sei flexibel bei deinen Daten. Wochen unter der Woche sowie die Wochen zu Beginn oder am Ende der Ferien sind oft noch verfügbar, wenn die Spitzenwochen schon ausgebucht sind.
  • Sei flexibel beim Modell. Legst du dich nicht strikt auf einen Fahrzeugtyp fest, erhöhst du deine Chancen deutlich.
  • Buche direkt bei einem passenden Angebot. In der Hauptsaison kann ein Wohnmobil, das heute frei ist, morgen schon weg sein. Bei Zweifeln reservierst du besser sofort.

2. Wähle das richtige Wohnmobil für deine Gruppe

Die Größe des Wohnmobils bestimmt zu einem großen Teil dein Reiseerlebnis. Wähle ein Fahrzeug, das zur Zahl der Reisenden und zur Art deiner Reise passt. Achte gerade jetzt darauf, flexibel zu bleiben: In der Hauptsaison ist es klug, aus dem Verfügbaren zu wählen, statt an einem einzigen Traummodell festzuhalten.

Berücksichtige dabei:

  • Anzahl der Schlafplätze. Zähle nicht nur Köpfe, sondern auch Komfort. Vier Schlafplätze klingen großzügig, aber für eine Familie mit heranwachsenden Kindern ist das etwas anderes als für zwei Paare.
  • Fahrkomfort. Ein großes, geräumiges Wohnmobil fährt sich auf schmalen Bergstraßen oder in alten Stadtzentren weniger geschmeidig. Für eine Rundreise durch die Alpen oder Italien ist ein kompakteres Modell oft praktischer.
  • Gepäck und Ausrüstung. Nimmst du Fahrräder, ein Kanu oder viel Campingausrüstung mit? Dann prüfe die Zuladung und den Fahrradträger.

3. Prüfe deinen Führerschein, bevor du buchst

Für die meisten Wohnmobile brauchst du keinen speziellen Führerschein. Mit einem normalen Führerschein der Klasse B darfst du Fahrzeuge bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 3.500 kg führen. Nahezu alle regulären Miet-Wohnmobile liegen unter dieser Grenze.

Achte jedoch darauf: Schwerere, größere Wohnmobile (über 3.500 kg) erfordern die Führerscheinklasse C1. Bist du dir unsicher, in welche Kategorie dein gewünschtes Wohnmobil fällt? Frage das vor der Buchung beim Vermieter nach. Reist du mit mehreren Fahrern, sorge dafür, dass jeder, der fährt, einen gültigen Führerschein besitzt und im Mietvertrag als Fahrer eingetragen ist.

4. Rechne mit einer Kaution und der richtigen Versicherung

Bei nahezu jeder Wohnmobilvermietung zahlst du eine Kaution. Dieser Betrag liegt oft zwischen 750 € und 1.500 € und wird dir zurückerstattet, wenn du das Wohnmobil ordentlich und pünktlich zurückgibst. Plane diesen Betrag also in deinem Budget ein.

Ebenso wichtig ist die Versicherung. Prüfe vor der Buchung:

  • Wie hoch die Selbstbeteiligung bei Schäden ist und ob du diese reduzieren kannst.
  • Ob eine Pannenhilfe enthalten ist, auch im Ausland.
  • Ob die Versicherung in allen Ländern gilt, in die du reisen möchtest.

Ein niedriger Mietpreis mit hoher Selbstbeteiligung kann teurer ausfallen als ein etwas höherer Preis mit gutem Schutz. Vergleiche also immer das Gesamtbild.

5. Verstehe die Gesamtkosten, nicht nur den Tagespreis

Der Tagespreis ist nur ein Teil dessen, was du am Ende bezahlst. Rechne für ein realistisches Budget auch diese Kosten mit ein:

  • Kilometer. Manche Vermieter arbeiten mit einer Kilometerbegrenzung, andere mit unbegrenzten Kilometern. Für eine Rundreise ist unbegrenzt oft günstiger.
  • Endreinigung. Häufig ein fester Betrag, es sei denn, du gibst das Wohnmobil sauber zurück.
  • Extras. Denke an Bettwäsche, einen Fahrradträger, einen zweiten Fahrer, ein Navigationssystem oder Campingstühle und -tisch.
  • Kraftstoff. Wohnmobile verbrauchen mehr als ein normales Auto; kalkuliere hier großzügig.

Frage immer nach einem Gesamtpreis inklusive aller Zusatzkosten, damit du Vermieter fair miteinander vergleichen kannst.

6. Reserviere deine Campingplätze sofort – sie füllen sich jetzt schnell

Mitten im Sommer sind beliebte Camping- und Stellplätze oft schon Wochen im Voraus ausgebucht. Jetzt, wo die Hauptsaison läuft, ist völlig spontanes Reisen im Juli und August ein Wagnis.

Plane deshalb deine grobe Route und reserviere die Campingplätze an deinen wichtigsten Zielen so schnell wie möglich. Kombiniere feste Reservierungen an Top-Standorten eventuell mit ein paar freien Tagen dazwischen für Flexibilität. Berücksichtige auch realistische Fahrstrecken: Mit einem Wohnmobil fährst du ruhiger als mit dem Auto, plane also nicht zu viele Kilometer pro Tag.

7. Denke an die sommerliche Hitze

Ein Wohnmobil kann im Sommer ordentlich heiß werden, besonders wenn es in der prallen Sonne steht. Ein paar einfache Maßnahmen machen einen großen Unterschied:

  • Parke nach Möglichkeit im Schatten.
  • Achte bei der Wahl deines Wohnmobils auf Belüftung, Fliegengitter gegen Mücken und eventuell eine Klimaanlage.
  • Nutze Fensterabdeckungen oder Sonnenschutz für die Frontscheibe.

Reist du in warme Regionen wie Italien oder Südfrankreich? Dann ist ein Wohnmobil mit guter Kühlung und Isolierung besonders angenehm.

8. Wisse genau, was inbegriffen ist

Was standardmäßig dabei ist, unterscheidet sich je nach Vermieter. Vermeide Überraschungen bei der Abholung und frage vorab nach, was in der Miete enthalten ist. Häufige inklusive oder optionale Posten sind:

  • Küchenausstattung (Töpfe, Teller, Besteck)
  • Bettwäsche und Handtücher
  • Campingtisch und -stühle
  • Sanitärflüssigkeit und Startersets
  • Navigation

So weißt du, was du selbst noch mitnehmen musst, und kannst gezielt packen.

9. Abholung, Rückgabe und grenzüberschreitendes Reisen

Stimme Abholung und Rückgabe gut ab. Vereinbare klare Zeiten und plane die Übergabe nicht zu knapp, damit Zeit für die Einweisung ins Wohnmobil bleibt. Möchtest du deine Reise an einem anderen Ort beenden als beginnen? Dann frage, ob eine Einwegmiete möglich ist.

Reist du ins Ausland, prüfe, ob du dafür eine Genehmigung brauchst und ob die Versicherung in diesen Ländern gilt. Von einem grenznahen Startpunkt wie Kiefersfelden – auf der Route Richtung österreichische und italienische Alpen – hast du den Süden schnell in Reichweite.

10. Lies die Stornobedingungen

Pläne können sich ändern. Lies deshalb vor der Buchung die Storno- und Änderungsbedingungen gut durch:

  • Bis wann kannst du kostenlos stornieren?
  • Welchen Teil bekommst du bei einer Stornierung näher am Reisedatum zurück?
  • Kannst du deine Reservierung auf einen anderen Zeitraum verschieben?

Gerade wenn du jetzt kurz vor deiner Reise buchst, ist es gut zu wissen, woran du bist.

Jetzt noch ein Wohnmobil mieten bei The Camper Rent in Hillegom, Maastricht und Kiefersfelden

Bei The Camper Rent mietest du ein Wohnmobil an drei praktischen Startpunkten: Hillegom in der niederländischen Blumenregion, Maastricht im Süden der Niederlande und Kiefersfelden direkt an der Grenze zu Österreich. So startest du immer von einem Standort, der zu deiner Route passt – egal, ob es Richtung Frankreich, Italien oder in die Alpen geht.

Willst du diesen Sommer noch mit einem Wohnmobil los? Dann warte nicht zu lange, denn in der Hauptsaison ist das Angebot schnell vergeben. Sieh dir an, welche Wohnmobile jetzt noch verfügbar sind und buche dein Sommerabenteuer direkt.

Häufig gestellte Fragen zum Wohnmobil mieten in den Sommerferien

Kann ich im Juni noch ein Wohnmobil für diesen Sommer mieten?

Ja, aber sei schnell. Zu Beginn der Hauptsaison gibt es oft noch Angebote, doch die beliebtesten Wohnmobile und Wochen sind schnell ausgebucht. Flexibel bei deinen Daten und beim Modell zu sein, erhöht deine Chance, noch ein Wohnmobil für diesen Sommer zu buchen.

Welchen Führerschein brauche ich, um ein Wohnmobil zu mieten?

Für Wohnmobile bis 3.500 kg reicht ein normaler Führerschein der Klasse B. Nahezu alle Miet-Wohnmobile liegen unter dieser Grenze. Für schwerere Wohnmobile über 3.500 kg brauchst du die Führerscheinklasse C1.

Wie hoch ist die Kaution für ein Wohnmobil?

Die Kaution für ein Miet-Wohnmobil liegt oft zwischen 750 € und 1.500 €. Du bekommst diesen Betrag zurück, wenn du das Wohnmobil ordentlich und pünktlich zurückgibst. Der genaue Betrag unterscheidet sich je nach Vermieter, prüfe das also bei der Buchung.

Was kostet es, im Sommer ein Wohnmobil zu mieten?

Die Gesamtkosten bestehen aus mehr als nur dem Tagespreis. Rechne auch mit Kilometern, Endreinigung, Kraftstoff, Versicherung und eventuellen Extras wie Bettwäsche oder einem Fahrradträger. Frage immer nach einem Gesamtpreis inklusive aller Zusatzkosten.

Muss ich Campingplätze im Voraus reservieren?

Ja, im Juli und August sind beliebte Camping- und Stellplätze oft Wochen im Voraus ausgebucht. Reserviere deshalb die Campingplätze an deinen wichtigsten Zielen so schnell wie möglich und halte eventuell ein paar freie Tage zwischen deinen festen Stopps für Flexibilität bereit.

Kann ich mit einem gemieteten Wohnmobil ins Ausland?

Meistens ja, aber prüfe vorab, ob der Vermieter grenzüberschreitendes Reisen erlaubt und ob deine Versicherung in allen Ländern deiner Route gilt. Von einem grenznahen Startpunkt wie Kiefersfelden bist du besonders schnell Richtung Alpen unterwegs.